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Beschreibung
The Max Weber-Studienausgabe (MWS) renders Max Weber's works and speeches accessible to a large audience, using the complete and reliable Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) as its basis while deliberately dispensing with its editorial apparatus. It has however been laid out in such a manner that the reader can easily fall back on the MWG. "Domination" is "one of the most important elements of social action". The earliest version of Max Weber's sociology of domination begins with this sentence. In it, Max Weber studies the most important structures of domination: bureaucratism, patrimonialism, feudalism and charismatism as well as the relationship between political and hierocratic domination. The historical-critical edition of the Max Weber-Gesamtausgabe (Collected Works of Max Weber) presents the older version of the sociology of domination for the first time with detailed commentaries and as an independent text corpus. The subject explanations as well as the introduction place the sociology of domination in the context of the legal, cultural and social science disciplines at the end of the German "Kaiserreich". Up to the time of his death, Max Weber had not released the manuscripts for publication; they thus lack a concluding revision which would make them into a complete whole. This opens a window to the workshop of one of the most important modern thinkers. / Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Doch ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist.
"Herrschaft" ist "eines der wichtigsten Elemente des Gemeinschaftshandelns". Mit diesem Satz beginnt die früheste Fassung von Max Webers Herrschaftssoziologie, die erst posthum in dem Handbuchbeitrag Wirtschaft und Gesellschaft erschienen ist. Max Weber untersucht darin die wichtigsten Strukturformen der Herrschaft: Bürokratismus, Patrimonialismus, Feudalismus und Charismatismus sowie das Verhältnis von politischer und hierokratischer Herrschaft. Die bisherigen Ausgaben von Marianne Weber und Johannes Winckelmann haben dazu geführt, daß die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie stets durch die Brille der jüngeren, ausgefeilten Typologie der Herrschaft gelesen worden ist. Die historisch-kritische Edition der Max Weber-Gesamtausgabe präsentiert die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie zum ersten Mal umfassend kommentiert und aufgearbeitet als eigenständigen Textkorpus im Rahmen der nachgelassenen Texte zu "Wirtschaft und Gesellschaft". Die Sacherläuterungen sowie die Einleitung verorten die Herrschaftssoziologie im Kontext der rechts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen des ausgehenden Kaiserreichs. Max Weber hat die Manuskripte bis zu seinem Tod nicht für den Druck freigegeben; es fehlt ihnen eine abschließende Überarbeitung zu einem geschlossenen Ganzen. Dies ermöglicht Einblicke in die Werkstatt eines der bedeutendsten modernen Denker.
"Herrschaft" ist "eines der wichtigsten Elemente des Gemeinschaftshandelns". Mit diesem Satz beginnt die früheste Fassung von Max Webers Herrschaftssoziologie, die erst posthum in dem Handbuchbeitrag Wirtschaft und Gesellschaft erschienen ist. Max Weber untersucht darin die wichtigsten Strukturformen der Herrschaft: Bürokratismus, Patrimonialismus, Feudalismus und Charismatismus sowie das Verhältnis von politischer und hierokratischer Herrschaft. Die bisherigen Ausgaben von Marianne Weber und Johannes Winckelmann haben dazu geführt, daß die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie stets durch die Brille der jüngeren, ausgefeilten Typologie der Herrschaft gelesen worden ist. Die historisch-kritische Edition der Max Weber-Gesamtausgabe präsentiert die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie zum ersten Mal umfassend kommentiert und aufgearbeitet als eigenständigen Textkorpus im Rahmen der nachgelassenen Texte zu "Wirtschaft und Gesellschaft". Die Sacherläuterungen sowie die Einleitung verorten die Herrschaftssoziologie im Kontext der rechts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen des ausgehenden Kaiserreichs. Max Weber hat die Manuskripte bis zu seinem Tod nicht für den Druck freigegeben; es fehlt ihnen eine abschließende Überarbeitung zu einem geschlossenen Ganzen. Dies ermöglicht Einblicke in die Werkstatt eines der bedeutendsten modernen Denker.
The Max Weber-Studienausgabe (MWS) renders Max Weber's works and speeches accessible to a large audience, using the complete and reliable Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) as its basis while deliberately dispensing with its editorial apparatus. It has however been laid out in such a manner that the reader can easily fall back on the MWG. "Domination" is "one of the most important elements of social action". The earliest version of Max Weber's sociology of domination begins with this sentence. In it, Max Weber studies the most important structures of domination: bureaucratism, patrimonialism, feudalism and charismatism as well as the relationship between political and hierocratic domination. The historical-critical edition of the Max Weber-Gesamtausgabe (Collected Works of Max Weber) presents the older version of the sociology of domination for the first time with detailed commentaries and as an independent text corpus. The subject explanations as well as the introduction place the sociology of domination in the context of the legal, cultural and social science disciplines at the end of the German "Kaiserreich". Up to the time of his death, Max Weber had not released the manuscripts for publication; they thus lack a concluding revision which would make them into a complete whole. This opens a window to the workshop of one of the most important modern thinkers. / Die Max Weber-Studienausgabe (MWS) will die Schriften und Reden Max Webers auf der gesicherten Textgrundlage der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) allgemein zugänglich machen, unter Verzicht auf den editorischen Apparat. Doch ist sie so angelegt, daß dem Benutzer der Rückgriff auf die MWG jederzeit möglich ist.
"Herrschaft" ist "eines der wichtigsten Elemente des Gemeinschaftshandelns". Mit diesem Satz beginnt die früheste Fassung von Max Webers Herrschaftssoziologie, die erst posthum in dem Handbuchbeitrag Wirtschaft und Gesellschaft erschienen ist. Max Weber untersucht darin die wichtigsten Strukturformen der Herrschaft: Bürokratismus, Patrimonialismus, Feudalismus und Charismatismus sowie das Verhältnis von politischer und hierokratischer Herrschaft. Die bisherigen Ausgaben von Marianne Weber und Johannes Winckelmann haben dazu geführt, daß die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie stets durch die Brille der jüngeren, ausgefeilten Typologie der Herrschaft gelesen worden ist. Die historisch-kritische Edition der Max Weber-Gesamtausgabe präsentiert die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie zum ersten Mal umfassend kommentiert und aufgearbeitet als eigenständigen Textkorpus im Rahmen der nachgelassenen Texte zu "Wirtschaft und Gesellschaft". Die Sacherläuterungen sowie die Einleitung verorten die Herrschaftssoziologie im Kontext der rechts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen des ausgehenden Kaiserreichs. Max Weber hat die Manuskripte bis zu seinem Tod nicht für den Druck freigegeben; es fehlt ihnen eine abschließende Überarbeitung zu einem geschlossenen Ganzen. Dies ermöglicht Einblicke in die Werkstatt eines der bedeutendsten modernen Denker.
"Herrschaft" ist "eines der wichtigsten Elemente des Gemeinschaftshandelns". Mit diesem Satz beginnt die früheste Fassung von Max Webers Herrschaftssoziologie, die erst posthum in dem Handbuchbeitrag Wirtschaft und Gesellschaft erschienen ist. Max Weber untersucht darin die wichtigsten Strukturformen der Herrschaft: Bürokratismus, Patrimonialismus, Feudalismus und Charismatismus sowie das Verhältnis von politischer und hierokratischer Herrschaft. Die bisherigen Ausgaben von Marianne Weber und Johannes Winckelmann haben dazu geführt, daß die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie stets durch die Brille der jüngeren, ausgefeilten Typologie der Herrschaft gelesen worden ist. Die historisch-kritische Edition der Max Weber-Gesamtausgabe präsentiert die ältere Fassung der Herrschaftssoziologie zum ersten Mal umfassend kommentiert und aufgearbeitet als eigenständigen Textkorpus im Rahmen der nachgelassenen Texte zu "Wirtschaft und Gesellschaft". Die Sacherläuterungen sowie die Einleitung verorten die Herrschaftssoziologie im Kontext der rechts-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen des ausgehenden Kaiserreichs. Max Weber hat die Manuskripte bis zu seinem Tod nicht für den Druck freigegeben; es fehlt ihnen eine abschließende Überarbeitung zu einem geschlossenen Ganzen. Dies ermöglicht Einblicke in die Werkstatt eines der bedeutendsten modernen Denker.
Zusammenfassung
Geboren 1864 in Erfurt; Studium der Jurisprudenz, Geschichte, Nationalökonomie und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Göttingen; 1889 Promotion über die Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter; 1891 Habilitationsschrift über Römische Agrargeschichte; Ordinarius für Nationalökonomie in Freiburg (ab 1894) und Heidelberg (ab 1897); Mitherausgeber des Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik und Redakteur des Grundriß der Sozialökonomik; umfassende Beiträge zur Methodologie der Sozialwissenschaften, zur Politik des deutschen Kaiserreichs, zu Wirtschaft, Politik, Religion, Recht und Kunst in universalgeschichtlicher Perspektive; nach langem, krankheitsbedingtem Interim schließlich Professor für Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie in München (ab 1919); gestorben 1920 in München.
Geboren 1962; 1990 Promotion in Politikwissenschaft; 1990-92 wiss. Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) in Düsseldorf; 1992-2005 Redakteurin, 2005-20 Generalredaktorin der MWG; Projektverantwortliche für "MWG digital" bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Geboren 1965; Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und evangelischen Theologie; 1997 Promotion; wiss. Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen / Geboren 1864 in Erfurt; Studium der Jurisprudenz, Geschichte, Nationalökonomie und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Göttingen; 1889 Promotion über die Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter; 1891 Habilitationsschrift über Römische Agrargeschichte; Ordinarius für Nationalökonomie in Freiburg (ab 1894) und Heidelberg (ab 1897); Mitherausgeber des Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik und Redakteur des Grundriß der Sozialökonomik; umfassende Beiträge zur Methodologie der Sozialwissenschaften, zur Politik des deutschen Kaiserreichs, zu Wirtschaft, Politik, Religion, Recht und Kunst in universalgeschichtlicher Perspektive; nach langem, krankheitsbedingtem Interim schließlich Professor für Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie in München (ab 1919); gestorben 1920 in München.
Geboren 1962; 1990 Promotion in Politikwissenschaft; 1990-92 wiss. Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) in Düsseldorf; 1992-2005 Redakteurin, 2005-20 Generalredaktorin der MWG; Projektverantwortliche für "MWG digital" bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Geboren 1965; Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und Ev. Theologie; 1997 Promotion; wiss. Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen
Geboren 1962; 1990 Promotion in Politikwissenschaft; 1990-92 wiss. Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) in Düsseldorf; 1992-2005 Redakteurin, 2005-20 Generalredaktorin der MWG; Projektverantwortliche für "MWG digital" bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Geboren 1965; Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und evangelischen Theologie; 1997 Promotion; wiss. Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen / Geboren 1864 in Erfurt; Studium der Jurisprudenz, Geschichte, Nationalökonomie und Philosophie in Heidelberg, Berlin und Göttingen; 1889 Promotion über die Geschichte der Handelsgesellschaften im Mittelalter; 1891 Habilitationsschrift über Römische Agrargeschichte; Ordinarius für Nationalökonomie in Freiburg (ab 1894) und Heidelberg (ab 1897); Mitherausgeber des Archiv für Sozialwissenschaft und Sozialpolitik und Redakteur des Grundriß der Sozialökonomik; umfassende Beiträge zur Methodologie der Sozialwissenschaften, zur Politik des deutschen Kaiserreichs, zu Wirtschaft, Politik, Religion, Recht und Kunst in universalgeschichtlicher Perspektive; nach langem, krankheitsbedingtem Interim schließlich Professor für Gesellschaftswissenschaft, Wirtschaftsgeschichte und Nationalökonomie in München (ab 1919); gestorben 1920 in München.
Geboren 1962; 1990 Promotion in Politikwissenschaft; 1990-92 wiss. Mitarbeiterin der Max Weber-Gesamtausgabe (MWG) in Düsseldorf; 1992-2005 Redakteurin, 2005-20 Generalredaktorin der MWG; Projektverantwortliche für "MWG digital" bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Geboren 1965; Studium der Geschichte, Sozialwissenschaft und Ev. Theologie; 1997 Promotion; wiss. Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Gießen
Details
| Erscheinungsjahr: | 2009 |
|---|---|
| Genre: | Soziologie |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 416 S. |
| ISBN-13: | 9783161492822 |
| ISBN-10: | 316149282X |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 5712 |
| Ausstattung / Beilage: | fadengeheftete Broschur |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Weber, Max |
| Redaktion: |
Hanke, Edith
Kroll, Thomas |
| Herausgeber: | Edith Hanke/Thomas Kroll |
| Hersteller: | Mohr Siebeck |
| Verantwortliche Person für die EU: | Jana Trispel, Wilhelmstr. 18, D-72074 Tübingen, trispel@mohrsiebeck.com |
| Maße: | 221 x 142 x 18 mm |
| Von/Mit: | Max Weber |
| Erscheinungsdatum: | 09.06.2009 |
| Gewicht: | 0,576 kg |