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Beschreibung
In den vergangenen fünfzig Jahren ist China zur globalen Macht aufgestiegen, ohne sich in eine liberale Demokratie zu wandeln. Während der 'alternative chinesische Weg' im Westen oft Befürchtungen eines autoritären Modells wirtschaftlichen Wachstums weckt, stellt sich die Frage: Wie geht China selbst mit Themen wie Freiheit, nationale Identität, Gerechtigkeit, Vielfalt, Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz und einer säkularen Gesellschaft um? Xu Jilin beleuchtet in diesem Buch die dazu seit den 1980er Jahren geführten chinesischen Debatten und zeigt, dass China sich inmitten einer tiefgreifenden zivilisatorischen Transformation befindet - einem Prozess, der sowohl eigene als auch fremde Werte integriert. Ein unverzichtbares Werk für alle, die Chinas Gegenwart und Zukunft verstehen wollen.

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In den vergangenen fünfzig Jahren ist China zur globalen Macht aufgestiegen, ohne sich in eine liberale Demokratie zu wandeln. Während der 'alternative chinesische Weg' im Westen oft Befürchtungen eines autoritären Modells wirtschaftlichen Wachstums weckt, stellt sich die Frage: Wie geht China selbst mit Themen wie Freiheit, nationale Identität, Gerechtigkeit, Vielfalt, Demokratie, Menschenrechte, Umweltschutz und einer säkularen Gesellschaft um? Xu Jilin beleuchtet in diesem Buch die dazu seit den 1980er Jahren geführten chinesischen Debatten und zeigt, dass China sich inmitten einer tiefgreifenden zivilisatorischen Transformation befindet - einem Prozess, der sowohl eigene als auch fremde Werte integriert. Ein unverzichtbares Werk für alle, die Chinas Gegenwart und Zukunft verstehen wollen.

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Über den Autor
Sabine Dabringhaus ist Historikerin und Professorin für Außereuropäische Geschichte (Schwerpunkt Ostasien) an der Universität Freiburg.
Thomas Duve ist Direktor am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main und Professor für vergleichende Rechtsgeschichte am Fachbereich Rechtswissenschaft der Universität Frankfurt.
Hans van Ess, Professor für Sinologie und Vizepräsident für Forschung an der Universität München, ist seit 2015 Präsident der Max-Weber-Stiftung.
Albrecht Graf v. Kalnein, Historiker und Romanist, ist Vorstand der Werner Reimers Stiftung in Bad Homburg mit Lehrauftrag an der Universität Mainz.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt

Vorwort zur Reihe 'China - Normen, Ideen, Praktiken'
Einleitung
Vorbemerkungen zur Übersetzung

Teil 1: Die chinesische Aufklärungsbewegung, ihre Spaltung und ihre Infragestellung
1. Die Aufklärungsbewegung und ihre interne Spaltung seit 1978
1.1 Die Ursprünge der Neuen Aufklärung in den 1980er Jahren
1.2 Einheit und Differenzen innerhalb der Neuen Aufklärung
1.3 Die Spaltung der Aufklärungsbewegung in den 1990er Jahren
2. Interne Spannungen der Aufklärungsbewegung
2.1 Zwei Arten der Aufklärung: 'Achtung der Tugend' und 'Suche nach Wissen'
2.2 Aus Modernisierung wird Moderne
2.3 Die Auflösung der Subjektivität des Menschen
2.4 Nationalstaatliche Identität in Zeiten der Globalisierung
2.5 Wo bleibt die Göttlichkeit in einer säkularen Gesellschaft?
2.6 Das Problem der Legitimität der Reformen
3. Die Debatte zwischen Liberalen und Neuen Linken in den 1990er Jahren
3.1 Der Kern der Debatte
3.2 Zwei Freiheitsbegriffe
3.3 Zwei Demokratiebegriffe
3.4 Liberalismus und das Problem der 'Mageren Demokratie'
3.5 Die Bedeutung der republikanischen Demokratie
3.6 Ist ein dritter Demokratiebegriff möglich?
3.7 Allgemeiner Wille und kollektive Identität
3.8 Bürgertum und Bürgerschaft
4. Wie die Aufklärung wieder zum Leben erwachte
4.1 Drei große Herausforderungen für die Aufklärung
4.2 Die inhärente Komplexität der Aufklärung
4.3 Kulturen der Achsenzeit und die frühe Moderne
4.4 Universalität und Pluralismus der Moderne
4.5 Wie sich der Materialismus ohne Liberalismus ausbreitete
4.6 Warum es einen ganzheitlichen Liberalismus braucht
4.7 Ideologische Quellen für einen ethischen Liberalismus

Teil 2: Die Kritik der Anti-Aufklärer
5. Anti-Westlichkeit in den 1990er Jahren
5.1 Von Pro-Verwestlichung zu Anti-Westlichkeit
5.2 Zwei Modelle der kulturellen Identität
5.3 Anti-Westlichkeit ist nicht gleich moderner Nationalismus
5.4 Die Errichtung eines offenen, modernen Nationalismus
6. Historismus in China am Anfang des 21. Jahrhunderts
6.1 Von der universellen Rationalität der 1980er zur Historisierung der Aufklärung in den 1990ern
6.2 Der Aufstieg des Historismus und die Infragestellung der Universalität
6.3 Der Aufstieg Chinas und der Kampf um die Universalität
6.4 Drei Zivilisationsmodelle: 'Wege, die zum selben Ziel führen', 'Getrennte Wege' und 'Eine Grundstruktur, aus der sich alle Dinge ergeben'
7. Wie der Nihilismus zur Verherrlichung des Staates führte
7.1 Der Einfluss der Romantik auf die Neue Aufklärung
7.2 Die Krise des Humanismus
7.3 Vom Nihilismus zum Etatismus
8. Etatismus im 21. Jahrhundert
8.1 Links und rechts: Die zwei Denkrichtungen des Etatismus
8.2 'Reaktive Demokratie' oder 'reaktiver Autoritarismus'?
8.3 Das Gespenst des Carl Schmitt: die absolute Macht des Staates
8.4 Die zunehmende Vergöttlichung der Rationalität des Staates

Literatur
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: ¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿¿ (Enlightenment and Anti-enlightenment of Contemporary China)
Inhalt: 315 S.
ISBN-13: 9783593521367
ISBN-10: 3593521369
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Chinesisch
Herstellernummer: 52136
Einband: Klappenbroschur
Autor: Jilin, Xu
Redaktion: Dabringhaus, Sabine
Duve, Thomas
Ess, Hans Van
Kalnein, Albrecht Graf von
Yang, Zhiyi
Herausgeber: Sabine Dabringhaus/Thomas Duve/Hans van Ess u a
Hersteller: Campus Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de
Maße: 149 x 228 x 25 mm
Von/Mit: Xu Jilin
Erscheinungsdatum: 22.10.2026
Gewicht: 0,46 kg
Artikel-ID: 136511835