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Beschreibung
Das Sachbuch ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil bezieht sich auf Erkenntnisse aus Psychologie, Nuerobiologie, Psychotherapie und Soziologie, um ein Verständnis von Trauma zu ermöglichen, in dem deutlich wird, wie sehr traumatische Erlebnisse im individuellen Erleben und traumaähnliche Ereignisse im sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhang einen Verlust von emotionalen Bindungen und Bezügen verursachen können, der Gewalt ermöglicht. Auf diesem Verständnis aufbauend werden im zweiten Teil des Buches Ereignisse der deutschen Geschichte beleuchtet, die das Potenzial hatten, einen solchen Verlust in der Bevölkerung zu verursachen: der Bauernkrieg, der Dreißigjährige Krieg, die Preußischen Befreiungskriege, die Industrielle Revolution, der Erste Weltkrieg. Kulturbeispiele der jeweiligen Zeit werden analysiert um zu verdeutlichen, wie stark sich ein Verlust sozialer und gesellschaftlicher Bezüge mit der Zeit verstärkt hat und damit zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung einer Ideologie möglichte, die Gewalt propagierte. Im dritten Teil des Buches werden Möglichkeiten eines gewaltfreien Zusammenlebens erörtert. Dabei werden Methoden der Traumatherapie sowie der Verarbeitung traumaähnlicher Erlebnisse im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld besprochen. Außerdem wird auf anthropologische Studien verwiesen, in denen deutlich wird, dass sich gewaltvolle Auseinandersetzungen nach der Agrarrevolution und der damit verbundenen Sesshaftigkeit verstärkten und dann mit wachsender sozialer Komplexität zu Kriegen ausweiteten. Dabei ist die Perspektive der sozialen Verbundenheit verloren gegangen und durch eine Sichtweise ersetzt worden, die die Gleichheit aller Menschen aberkennt und damit Gewalt legitimiert. Die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels, der eine gewaltfreie Sicht wiederherstellt, wird dadurch deutlich, und verschiedene Ansätze, die ein solches Umdenken ermöglichen, werden vorgestellt.
Das Sachbuch ist in drei Teile aufgeteilt. Der erste Teil bezieht sich auf Erkenntnisse aus Psychologie, Nuerobiologie, Psychotherapie und Soziologie, um ein Verständnis von Trauma zu ermöglichen, in dem deutlich wird, wie sehr traumatische Erlebnisse im individuellen Erleben und traumaähnliche Ereignisse im sozialen und gesellschaftlichen Zusammenhang einen Verlust von emotionalen Bindungen und Bezügen verursachen können, der Gewalt ermöglicht. Auf diesem Verständnis aufbauend werden im zweiten Teil des Buches Ereignisse der deutschen Geschichte beleuchtet, die das Potenzial hatten, einen solchen Verlust in der Bevölkerung zu verursachen: der Bauernkrieg, der Dreißigjährige Krieg, die Preußischen Befreiungskriege, die Industrielle Revolution, der Erste Weltkrieg. Kulturbeispiele der jeweiligen Zeit werden analysiert um zu verdeutlichen, wie stark sich ein Verlust sozialer und gesellschaftlicher Bezüge mit der Zeit verstärkt hat und damit zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Entwicklung einer Ideologie möglichte, die Gewalt propagierte. Im dritten Teil des Buches werden Möglichkeiten eines gewaltfreien Zusammenlebens erörtert. Dabei werden Methoden der Traumatherapie sowie der Verarbeitung traumaähnlicher Erlebnisse im sozialen und gesellschaftlichen Umfeld besprochen. Außerdem wird auf anthropologische Studien verwiesen, in denen deutlich wird, dass sich gewaltvolle Auseinandersetzungen nach der Agrarrevolution und der damit verbundenen Sesshaftigkeit verstärkten und dann mit wachsender sozialer Komplexität zu Kriegen ausweiteten. Dabei ist die Perspektive der sozialen Verbundenheit verloren gegangen und durch eine Sichtweise ersetzt worden, die die Gleichheit aller Menschen aberkennt und damit Gewalt legitimiert. Die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels, der eine gewaltfreie Sicht wiederherstellt, wird dadurch deutlich, und verschiedene Ansätze, die ein solches Umdenken ermöglichen, werden vorgestellt.
Zusammenfassung
Stefanie Dinkelbach ist 1962 im Westerwald geboren und in Trier aufgewachsen. 1990 wanderte sie ins englisch-sprachige Ausland aus und arbeitet seit 1993 als Künstlerin und Filmemacherin in Cork, Irland. 2013 hat sie an der National University of Ireland Galway promoviert. Der dabei entstandene Film 'Das Vermächtnis' wurde zum 80zigsten Jahrestages der Befreiung von Auschwitz im Januar 2025 in Saarbrücken aufgeführt. 'Auf der Suchen nach dem Licht der Dunkelheit' basiert auf der ins Deutsche übersetzten Doktorarbeit sowie auf weiteren interdisziplinären Recherchen.
Details
Empfohlen (von): 18
Erscheinungsjahr: 2026
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Sachliteratur
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 176 S.
ISBN-13: 9783565449316
ISBN-10: 3565449314
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Dinkelbach, Stefanie
Hersteller: epubli
Verantwortliche Person für die EU: Neopubli GmbH, Sebastian Stude, Köpenicker Str. 154a, D-10997 Berlin, produktsicherheit@epubli.com
Maße: 205 x 135 x 11 mm
Von/Mit: Stefanie Dinkelbach
Erscheinungsdatum: 18.05.2026
Gewicht: 0,248 kg
Artikel-ID: 135469034