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Beschreibung
Die Physik entfaltet Aristoteles' grundlegende Untersuchung der Natur als eines Bereichs von Bewegung, Veränderung und Zweckmäßigkeit. In acht Büchern analysiert das Werk Begriffe wie Ursache, Form, Materie, Ort, Zeit, Kontinuum und den unbewegten Beweger. Sein Stil ist streng argumentativ, terminologisch präzise und zugleich dialogisch gegen die Vorsokratiker, besonders Parmenides und die Atomisten, gerichtet. Im literarischen Kontext der griechischen Lehrschriften bildet es den systematischen Übergang von spekulativer Kosmologie zu einer begrifflich kontrollierten Naturphilosophie. Aristoteles, Schüler Platons und später Lehrer Alexanders des Großen, schrieb aus der Erfahrung intensiver Forschung in Logik, Biologie, Metaphysik und Ethik. Seine Tätigkeit im Lykeion prägte eine Methode, die Beobachtung, begriffliche Unterscheidung und teleologische Erklärung verbindet. Die Physik erwächst aus seinem Bemühen, Platons Ideenlehre zu korrigieren und zugleich eine Wissenschaft des Werdens zu begründen, ohne Veränderung als bloßen Schein abzuwerten. Empfohlen sei dieses Werk allen, die die Grundlagen westlicher Wissenschafts- und Metaphysikgeschichte verstehen wollen. Es fordert geduldige Lektüre, belohnt aber mit Einsicht in Denkformen, die mittelalterliche Scholastik, frühneuzeitliche Naturlehre und moderne Debatten über Kausalität nachhaltig geprägt haben.
Die Physik entfaltet Aristoteles' grundlegende Untersuchung der Natur als eines Bereichs von Bewegung, Veränderung und Zweckmäßigkeit. In acht Büchern analysiert das Werk Begriffe wie Ursache, Form, Materie, Ort, Zeit, Kontinuum und den unbewegten Beweger. Sein Stil ist streng argumentativ, terminologisch präzise und zugleich dialogisch gegen die Vorsokratiker, besonders Parmenides und die Atomisten, gerichtet. Im literarischen Kontext der griechischen Lehrschriften bildet es den systematischen Übergang von spekulativer Kosmologie zu einer begrifflich kontrollierten Naturphilosophie. Aristoteles, Schüler Platons und später Lehrer Alexanders des Großen, schrieb aus der Erfahrung intensiver Forschung in Logik, Biologie, Metaphysik und Ethik. Seine Tätigkeit im Lykeion prägte eine Methode, die Beobachtung, begriffliche Unterscheidung und teleologische Erklärung verbindet. Die Physik erwächst aus seinem Bemühen, Platons Ideenlehre zu korrigieren und zugleich eine Wissenschaft des Werdens zu begründen, ohne Veränderung als bloßen Schein abzuwerten. Empfohlen sei dieses Werk allen, die die Grundlagen westlicher Wissenschafts- und Metaphysikgeschichte verstehen wollen. Es fordert geduldige Lektüre, belohnt aber mit Einsicht in Denkformen, die mittelalterliche Scholastik, frühneuzeitliche Naturlehre und moderne Debatten über Kausalität nachhaltig geprägt haben.
Details
| Genre: | Philosophie |
|---|---|
| Jahrhundert: | Renaissance und Aufklärung |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9788027256150 |
| ISBN-10: | 8027256151 |
| Sprache: | Deutsch |
| Autor: | Aristoteles |
| Übersetzung: | Weiße, Christian Hermann |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 220 x 160 x 6 mm |
| Von/Mit: | Aristoteles |
| Erscheinungsdatum: | 09.05.2019 |
| Gewicht: | 0,189 kg |