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Beschreibung
Der Anstoß für dieses Buch war ein Straßenschild mit der Aufschrift "Villa Baviera", das der Autorin klarmachte: "Die Geschichte des Films 'Colonia Dignidad', von dem ich nicht glauben konnte, dass er auf wahren Begebenheiten beruhte, spielte in dem Land, in dem ich mich befand. Bei der anschließenden Recherche stellte ich fest, dass es keinen öffentlichen Gedenkort gibt und das Gelände weitgehend als touristischer Komplex genutzt wird. Diese Diskrepanz bildete den Ausgangspunkt."
Nora Kersting setzte sich intensiv mit der Geschichte Chiles auseinander, insbesondere mit der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dabei wurden ihr die Unterschiede der chilenischen und deutschen Erinnerungskultur deutlich. Die chilenische ist weniger institutionell und stützt sich weniger auf eine klassische Musealisierung, sie ist umkämpft und fragmentiert.
Erinnerung ist eng mit aktuellen politischen und sozialen Konflikten verbunden. Damit ist Chile Teil des globalen Kontexts, in dem autoritäre und geschichtsrelativierende Tendenzen an Einfluss gewinnen. Nachdem die Regierung Präsident Borics einige Erfolge in der Erinnerungsarbeit verzeichnet, vertritt der im März 2026 gewählte Präsident José Antonio Kast geschichtsrevisionistische Positionen. Sein Erfolg zeigt, wie fragil das "Nunca más" ist, wenn die Erinnerung an die Vergangenheit unter Druck gerät.
In diesem spannungsgeladenen Klima ist die Aufarbeitung zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Da die Zeitzeug*innen altern, rückt die Architektur als permanente Zeugin in den Fokus.
Nora Kersting untersuchte auf dem architektonischen Feld mit fotografischer Genauigkeit, wie Gedenkstätten in Chile heute funktionieren und welche Faktoren ihren Erhalt oder Verfall beeinflussen. Sie hebt hervor, dass die Verteidigung dieser fragilen Orte dringlicher denn je ist.
Nora Kersting setzte sich intensiv mit der Geschichte Chiles auseinander, insbesondere mit der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dabei wurden ihr die Unterschiede der chilenischen und deutschen Erinnerungskultur deutlich. Die chilenische ist weniger institutionell und stützt sich weniger auf eine klassische Musealisierung, sie ist umkämpft und fragmentiert.
Erinnerung ist eng mit aktuellen politischen und sozialen Konflikten verbunden. Damit ist Chile Teil des globalen Kontexts, in dem autoritäre und geschichtsrelativierende Tendenzen an Einfluss gewinnen. Nachdem die Regierung Präsident Borics einige Erfolge in der Erinnerungsarbeit verzeichnet, vertritt der im März 2026 gewählte Präsident José Antonio Kast geschichtsrevisionistische Positionen. Sein Erfolg zeigt, wie fragil das "Nunca más" ist, wenn die Erinnerung an die Vergangenheit unter Druck gerät.
In diesem spannungsgeladenen Klima ist die Aufarbeitung zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Da die Zeitzeug*innen altern, rückt die Architektur als permanente Zeugin in den Fokus.
Nora Kersting untersuchte auf dem architektonischen Feld mit fotografischer Genauigkeit, wie Gedenkstätten in Chile heute funktionieren und welche Faktoren ihren Erhalt oder Verfall beeinflussen. Sie hebt hervor, dass die Verteidigung dieser fragilen Orte dringlicher denn je ist.
Der Anstoß für dieses Buch war ein Straßenschild mit der Aufschrift "Villa Baviera", das der Autorin klarmachte: "Die Geschichte des Films 'Colonia Dignidad', von dem ich nicht glauben konnte, dass er auf wahren Begebenheiten beruhte, spielte in dem Land, in dem ich mich befand. Bei der anschließenden Recherche stellte ich fest, dass es keinen öffentlichen Gedenkort gibt und das Gelände weitgehend als touristischer Komplex genutzt wird. Diese Diskrepanz bildete den Ausgangspunkt."
Nora Kersting setzte sich intensiv mit der Geschichte Chiles auseinander, insbesondere mit der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dabei wurden ihr die Unterschiede der chilenischen und deutschen Erinnerungskultur deutlich. Die chilenische ist weniger institutionell und stützt sich weniger auf eine klassische Musealisierung, sie ist umkämpft und fragmentiert.
Erinnerung ist eng mit aktuellen politischen und sozialen Konflikten verbunden. Damit ist Chile Teil des globalen Kontexts, in dem autoritäre und geschichtsrelativierende Tendenzen an Einfluss gewinnen. Nachdem die Regierung Präsident Borics einige Erfolge in der Erinnerungsarbeit verzeichnet, vertritt der im März 2026 gewählte Präsident José Antonio Kast geschichtsrevisionistische Positionen. Sein Erfolg zeigt, wie fragil das "Nunca más" ist, wenn die Erinnerung an die Vergangenheit unter Druck gerät.
In diesem spannungsgeladenen Klima ist die Aufarbeitung zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Da die Zeitzeug*innen altern, rückt die Architektur als permanente Zeugin in den Fokus.
Nora Kersting untersuchte auf dem architektonischen Feld mit fotografischer Genauigkeit, wie Gedenkstätten in Chile heute funktionieren und welche Faktoren ihren Erhalt oder Verfall beeinflussen. Sie hebt hervor, dass die Verteidigung dieser fragilen Orte dringlicher denn je ist.
Nora Kersting setzte sich intensiv mit der Geschichte Chiles auseinander, insbesondere mit der Militärdiktatur unter Augusto Pinochet. Dabei wurden ihr die Unterschiede der chilenischen und deutschen Erinnerungskultur deutlich. Die chilenische ist weniger institutionell und stützt sich weniger auf eine klassische Musealisierung, sie ist umkämpft und fragmentiert.
Erinnerung ist eng mit aktuellen politischen und sozialen Konflikten verbunden. Damit ist Chile Teil des globalen Kontexts, in dem autoritäre und geschichtsrelativierende Tendenzen an Einfluss gewinnen. Nachdem die Regierung Präsident Borics einige Erfolge in der Erinnerungsarbeit verzeichnet, vertritt der im März 2026 gewählte Präsident José Antonio Kast geschichtsrevisionistische Positionen. Sein Erfolg zeigt, wie fragil das "Nunca más" ist, wenn die Erinnerung an die Vergangenheit unter Druck gerät.
In diesem spannungsgeladenen Klima ist die Aufarbeitung zu einem Wettlauf gegen die Zeit geworden. Da die Zeitzeug*innen altern, rückt die Architektur als permanente Zeugin in den Fokus.
Nora Kersting untersuchte auf dem architektonischen Feld mit fotografischer Genauigkeit, wie Gedenkstätten in Chile heute funktionieren und welche Faktoren ihren Erhalt oder Verfall beeinflussen. Sie hebt hervor, dass die Verteidigung dieser fragilen Orte dringlicher denn je ist.
Über den Autor
Nora Kersting, M.A. wuchs in Bochum auf, studierte in Münster und Lissabon, lernte bereits als Schülerin Lateinamerika kennen. 2023/24 schloss sie ihr Masterstudium an der Universidad Pontificia Católica in Santiago de Chile ab. Jetzt lebt sie in Berlin und arbeitet in einem Architekturbüro.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Regionalgeschichte |
| Genre: | Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| ISBN-13: | 9783949379239 |
| ISBN-10: | 3949379231 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | BUXUS-0055 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Kersting, Nora |
| Hersteller: | BUXUS EDITION |
| Verantwortliche Person für die EU: | BUXUS EDITION, Feldmark 107, D-44803 Bochum, info@buxus-stiftung.de |
| Maße: | 240 x 171 x 19 mm |
| Von/Mit: | Nora Kersting |
| Erscheinungsdatum: | 01.09.2026 |
| Gewicht: | 0,742 kg |