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Beschreibung
Obwohl sich die neue Arbeitswelt laut zahlreicher Theorien an künstlerischer Arbeit - autonom, flexibel, kreativ - orientiert, blieben vertiefende Untersuchungen über das Verhältnis von Kunst und Arbeit in der Kunstgeschichte bisher aus. Die Dissertation bietet erstmals einen solchen Ein- und Überblick über künstlerische Positionen und ihre Verfahren, sich mit dem komplexen Themengebiet Arbeit ausgehend von den 1970er Jahren zu beschäftigen. An der Schwelle, an der die industrielle Arbeit beginnt, sukzessive der neuen Dienstleistungsgesellschaft zu weichen, und erneut um die Jahrtausendwende, an der sich neoliberale Politiken und globale Ungleichheiten zuspitzen, interessieren sich Künstler*innen verstärkt für Arbeit. Sie lokalisieren, so die These, die Eigenschaften, aber auch die Schattenseiten der Arbeitswelt und entwickeln komplexe Verfahren, um diese sichtbar zu machen. Dazu greifen sie auf eine spezifische künstlerische Praxis zurück, mit der sie Arbeit auf inhaltlicher und technischer Ebene zugleich adressieren. Entlang dieser Verschränkungen ist die Untersuchung in drei große Kapitel aufgeteilt, die zugleich den künstlerischen Strategien des Sichtbarmachens entsprechen: Streiken, Arbeiten und Delegieren. Analysiert werden diese Strategien an der Praxis verschiedener Arbeits- und Streikkünstler*innen von Gustav Metzger über Jeremy Deller, Chantal Akerman und Mierle Laderman Ukeles bis zu Harun Farocki und Santiago Sierra.
Obwohl sich die neue Arbeitswelt laut zahlreicher Theorien an künstlerischer Arbeit - autonom, flexibel, kreativ - orientiert, blieben vertiefende Untersuchungen über das Verhältnis von Kunst und Arbeit in der Kunstgeschichte bisher aus. Die Dissertation bietet erstmals einen solchen Ein- und Überblick über künstlerische Positionen und ihre Verfahren, sich mit dem komplexen Themengebiet Arbeit ausgehend von den 1970er Jahren zu beschäftigen. An der Schwelle, an der die industrielle Arbeit beginnt, sukzessive der neuen Dienstleistungsgesellschaft zu weichen, und erneut um die Jahrtausendwende, an der sich neoliberale Politiken und globale Ungleichheiten zuspitzen, interessieren sich Künstler*innen verstärkt für Arbeit. Sie lokalisieren, so die These, die Eigenschaften, aber auch die Schattenseiten der Arbeitswelt und entwickeln komplexe Verfahren, um diese sichtbar zu machen. Dazu greifen sie auf eine spezifische künstlerische Praxis zurück, mit der sie Arbeit auf inhaltlicher und technischer Ebene zugleich adressieren. Entlang dieser Verschränkungen ist die Untersuchung in drei große Kapitel aufgeteilt, die zugleich den künstlerischen Strategien des Sichtbarmachens entsprechen: Streiken, Arbeiten und Delegieren. Analysiert werden diese Strategien an der Praxis verschiedener Arbeits- und Streikkünstler*innen von Gustav Metzger über Jeremy Deller, Chantal Akerman und Mierle Laderman Ukeles bis zu Harun Farocki und Santiago Sierra.
Details
Erscheinungsjahr: 2021
Genre: Kunst
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Bildende Kunst
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 320 S.
über 74 Farbabbildungen
ISBN-13: 9783889602237
ISBN-10: 3889602231
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Sigler, Friederike
Auflage: 1/2021
Hersteller: Edition Metzel
Verantwortliche Person für die EU: Edition Metzel, Agnesstr. 12, D-80798 München, info@editionmetzel.de
Maße: 240 x 171 x 24 mm
Von/Mit: Friederike Sigler
Erscheinungsdatum: 23.12.2021
Gewicht: 0,772 kg
Artikel-ID: 120899689