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Beschreibung
Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles' Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell? Warum will Antigone keine Rache wie Elektra? Weshalb würde sie eher Mann und Kinder unbestattet lassen als den Bruder? Antigones Begehren ist ein unmögliches in dem Sinn, dass es das Unmögliche will. Der Beginn ihres Sterbens löst eine nicht zu bewältigende Spannung aus. Ihr Tod ist kein erzwungener Selbstmord. Er fordert heraus, weil er anzeigt, was im Staat falsch läuft. Warum ist der Konflikt unlösbar? Von diesen Fragen ausgehend, wendet die Autorin sich anderen Figuren und Personen zu, die Antigones Begehren in etwas verwandeln, das in dem Prozess eines unendlichen Lernens besteht; in seiner Differenz zu sich selbst. Antigones poetisches Universum ist der Versuch, einer Sprache eine Stimme zu verleihen, die nicht zuerst von sich selbst, sondern von ihrem Mitsein aus denkt.
Wahrscheinlich hat kein zweiter klassischer Text so sehr zu Interpretationen, kritischen Fragen und kreativen Arbeiten inspiriert wie Sophokles' Antigone. Warum verfolgt uns die Figur Antigone bis in die Gegenwart? Was macht ihre Widersprüchlichkeit, ihren Eigensinn, ihr gewaltsames Begehren so aktuell? Warum will Antigone keine Rache wie Elektra? Weshalb würde sie eher Mann und Kinder unbestattet lassen als den Bruder? Antigones Begehren ist ein unmögliches in dem Sinn, dass es das Unmögliche will. Der Beginn ihres Sterbens löst eine nicht zu bewältigende Spannung aus. Ihr Tod ist kein erzwungener Selbstmord. Er fordert heraus, weil er anzeigt, was im Staat falsch läuft. Warum ist der Konflikt unlösbar? Von diesen Fragen ausgehend, wendet die Autorin sich anderen Figuren und Personen zu, die Antigones Begehren in etwas verwandeln, das in dem Prozess eines unendlichen Lernens besteht; in seiner Differenz zu sich selbst. Antigones poetisches Universum ist der Versuch, einer Sprache eine Stimme zu verleihen, die nicht zuerst von sich selbst, sondern von ihrem Mitsein aus denkt.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Psychoanalyse
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Klostermann Essay
Inhalt: 138 S.
ISBN-13: 9783465047520
ISBN-10: 3465047524
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Dierks, Sonja
Hersteller: Klostermann Vittorio GmbH
Klostermann, Vittorio, GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Vittorio Klostermann GmbH, Haus 1, 2. OG, Westerbachstr. 47, D-60489 Frankfurt am Main, verlag@klostermann.de
Maße: 190 x 110 x 9 mm
Von/Mit: Sonja Dierks
Erscheinungsdatum: 08.04.2026
Gewicht: 0,132 kg
Artikel-ID: 134952041

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