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Beschreibung
Wie antwortet die Literatur auf einen Umbruch wie die Novemberrevolution 1918/19? Und wie unterscheiden sich erste literarische Reaktionen von solchen, die teils Jahre später entstanden sind?
Günter Rinke untersucht dreizehn Romane teils vergessener Autorinnen und Autoren, die die Ereignisse als Augenzeugen erlebt haben: Albert Daudistel, Alfred Döblin, Max Glass, Ernst Glaeser, Marie Amélie von Godin, Georg Hermann, Sophie Hoechstetter, Bernhard Kellermann, Peter Martin Lampel, Theodor Plievier, Ludwig Renn, Ehm Welk und Hermynia Zur Mühlen. Sie alle bearbeiten ein Geschehen, das sich auch in Geschichtsbüchern nachlesen lässt. Literaturspezifisch bieten sie allerdings ihre je eigenen Ansichten dazu. Die Struktur des Zusammenbruchs einer alten Ordnung und des Beginns von etwas Neuem ist bis heute aktuell. Und so lohnt auch ein Blick auf die literarischen Befunde: Skepsis gegenüber der Möglichkeit des Erfolgs, Ablehnung zeitgenössisch diskutierter politischer Konzepte und die Tendenz zur Verlegung des Handlungsraums vom Politischen ins Private.
Wie antwortet die Literatur auf einen Umbruch wie die Novemberrevolution 1918/19? Und wie unterscheiden sich erste literarische Reaktionen von solchen, die teils Jahre später entstanden sind?
Günter Rinke untersucht dreizehn Romane teils vergessener Autorinnen und Autoren, die die Ereignisse als Augenzeugen erlebt haben: Albert Daudistel, Alfred Döblin, Max Glass, Ernst Glaeser, Marie Amélie von Godin, Georg Hermann, Sophie Hoechstetter, Bernhard Kellermann, Peter Martin Lampel, Theodor Plievier, Ludwig Renn, Ehm Welk und Hermynia Zur Mühlen. Sie alle bearbeiten ein Geschehen, das sich auch in Geschichtsbüchern nachlesen lässt. Literaturspezifisch bieten sie allerdings ihre je eigenen Ansichten dazu. Die Struktur des Zusammenbruchs einer alten Ordnung und des Beginns von etwas Neuem ist bis heute aktuell. Und so lohnt auch ein Blick auf die literarischen Befunde: Skepsis gegenüber der Möglichkeit des Erfolgs, Ablehnung zeitgenössisch diskutierter politischer Konzepte und die Tendenz zur Verlegung des Handlungsraums vom Politischen ins Private.
Über den Autor
Günter Rinke, Dr. phil., hat Germanistik, Geschichte und Erziehungswissenschaft in Hamburg studiert und lehrte danach an einem Gymnasium. Im Jahr 2000 folgte die Promotion ebenfalls in Hamburg. Seit 2003 ist er als Lehrbeauftragter und abgeordnete Lehrkraft tätig, von 2010 bis 2019 als Dozent für Literatur- und Medienwissenschaft und ihre Didaktik an der Europa-Universität Flensburg. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Literatur der Weimarer Republik, Literatur und Medien nach 1945 sowie Hörmedien.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Literaturwissenschaft, Bd. 123
Inhalt: 368 S.
ISBN-13: 9783732912216
ISBN-10: 3732912213
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 91221
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Rinke, Günter
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Frank & Timme GmbH
Frank und Timme GmbH
Literaturwissenschaft, Bd. 123
Verantwortliche Person für die EU: Frank & Timme GmbH, Wittelsbacherstr. 27a, D-10707 Berlin, info@frank-timme.de
Maße: 210 x 148 x 23 mm
Von/Mit: Günter Rinke
Erscheinungsdatum: 13.02.2026
Gewicht: 0,533 kg
Artikel-ID: 134552405