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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Von Zaches bis Matzerath. Behinderte als Figuren in der deutschsprachigen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Lausbubengeschichten von Max und Moritz feierten im Jahr 2015 ihren 150. Geburtstag und haben Wilhelm Busch zu einem der beliebtesten und meistverkauften deutschen Dichter gemacht. Doch die Bildergeschichten waren nicht immer unumstritten. Die Veröffentlichung des Buches löste eine Diskussion aus, ob das Buch überhaupt für Kinder und Jugendliche geeignet wäre, da viele Pädagogen die Streiche als jugendgefährdend ansahen. In einigen deutschsprachigen Regionen, wie beispielsweise in der Steiermark, wurde das Werk sogar jahrelang für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Grund dafür war, dass es nicht wie beispielsweise das Buch vom Struwwelpeter den Zweck verfolgt, zu belehren und aufzuzeigen, welche Konsequenzen drohen, wenn man Streiche spielt, sondern lediglich dem Amüsement dient.
Doch trotz oder gerade infolge der vordergründig fehlenden moralischen Implikationen wurden die sieben Streiche der beiden Buben schon wenige Jahre nach der Veröffentlichung im Jahre 1865 immer populärer. Noch zu Lebzeiten Wilhelm Buschs wurde sein Werk zu einer Art Bestseller und ist es aufgrund des gelungenen Zusammenspiels aus Satire, bildhafter Sprache und ausdrucksstarken Zeichnungen bis heute geblieben.
Die Bildergeschichte Max und Moritz beschreibt zwei Jungen, die ihren Mitmenschen durch ihre hinterlistigen Streiche das Leben schwer machen. Moritz, einer der beiden Jungen, zeigt durch sein Verhalten aber auch seine markanten Gesichtszüge charakteristische Anzeichen von FAS, dem Fetalen Alkoholsyndrom. FAS bezeichnet eine körperliche und geistige Schädigung, die durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft verursacht wird. Ein Symptom davon ist unter anderem die sogenannte Antisoziale Persönlichkeitsstörung.
Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Diebstahl und Hausfriedensbruch, Tierquälerei und schwere Körperverletzung, all diese Straftatbestände, die man in den Streichen von Max und Moritz vorfindet, deuten auf eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung hin. Inwieweit die beiden Buben diese Störung aufweisen und Moritz vom Fetalen Alkoholsyndrom betroffen ist, soll in der vorliegenden Arbeit ergründet werden.
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Psychologie - Sonstiges, Note: 1,3, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Institut für Germanistik), Veranstaltung: Von Zaches bis Matzerath. Behinderte als Figuren in der deutschsprachigen Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Lausbubengeschichten von Max und Moritz feierten im Jahr 2015 ihren 150. Geburtstag und haben Wilhelm Busch zu einem der beliebtesten und meistverkauften deutschen Dichter gemacht. Doch die Bildergeschichten waren nicht immer unumstritten. Die Veröffentlichung des Buches löste eine Diskussion aus, ob das Buch überhaupt für Kinder und Jugendliche geeignet wäre, da viele Pädagogen die Streiche als jugendgefährdend ansahen. In einigen deutschsprachigen Regionen, wie beispielsweise in der Steiermark, wurde das Werk sogar jahrelang für Jugendliche unter 18 Jahren verboten. Grund dafür war, dass es nicht wie beispielsweise das Buch vom Struwwelpeter den Zweck verfolgt, zu belehren und aufzuzeigen, welche Konsequenzen drohen, wenn man Streiche spielt, sondern lediglich dem Amüsement dient.
Doch trotz oder gerade infolge der vordergründig fehlenden moralischen Implikationen wurden die sieben Streiche der beiden Buben schon wenige Jahre nach der Veröffentlichung im Jahre 1865 immer populärer. Noch zu Lebzeiten Wilhelm Buschs wurde sein Werk zu einer Art Bestseller und ist es aufgrund des gelungenen Zusammenspiels aus Satire, bildhafter Sprache und ausdrucksstarken Zeichnungen bis heute geblieben.
Die Bildergeschichte Max und Moritz beschreibt zwei Jungen, die ihren Mitmenschen durch ihre hinterlistigen Streiche das Leben schwer machen. Moritz, einer der beiden Jungen, zeigt durch sein Verhalten aber auch seine markanten Gesichtszüge charakteristische Anzeichen von FAS, dem Fetalen Alkoholsyndrom. FAS bezeichnet eine körperliche und geistige Schädigung, die durch den Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft verursacht wird. Ein Symptom davon ist unter anderem die sogenannte Antisoziale Persönlichkeitsstörung.
Beleidigungen, Sachbeschädigungen, Diebstahl und Hausfriedensbruch, Tierquälerei und schwere Körperverletzung, all diese Straftatbestände, die man in den Streichen von Max und Moritz vorfindet, deuten auf eine Antisoziale Persönlichkeitsstörung hin. Inwieweit die beiden Buben diese Störung aufweisen und Moritz vom Fetalen Alkoholsyndrom betroffen ist, soll in der vorliegenden Arbeit ergründet werden.
Details
Erscheinungsjahr: 2018
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Titel: Analyse des Verhaltens von Max und Moritz im Bezug auf das Fetale Alkoholsyndrom und die Antisoziale Persönlichkeitsstörung
Inhalt: 28 S.
ISBN-13: 9783668683877
ISBN-10: 3668683875
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Winterfeld, Clara
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 3 mm
Von/Mit: Clara Winterfeld
Erscheinungsdatum: 16.04.2018
Gewicht: 0,056 kg
Artikel-ID: 113571480