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Beschreibung
An der Indianergrenze entfaltet die Welt der nordamerikanischen Frontier als Erfahrungsraum zwischen Siedlung, Wildnis und kolonialer Gewalt. Strubberg verbindet abenteuerliche Handlung, ethnographisch interessierte Beobachtung und moralische Reflexion zu einem Prosabild, das die deutsche Amerikafaszination des 19. Jahrhunderts literarisch verdichtet. Sein Stil ist anschaulich, episodisch und detailfreudig; Naturbeschreibungen, Jagdszenen und Begegnungen mit indigenen Gruppen stehen neben Fragen nach Recht, Besitz, Mut und kultureller Fremdheit. Friedrich Armand Strubberg, der selbst längere Zeit in Nordamerika lebte und unter anderem in Texas Erfahrungen an den Rändern europäischer Siedlungsgebiete sammelte, schrieb nicht aus bloßer Imagination. Seine Biographie als Auswanderer, Arzt, Abenteurer und späterer Schriftsteller prägte den Blick auf Grenzräume, in denen deutsche Erwartungen an Amerika mit politischer Unsicherheit und realer Gefahr kollidierten. Gerade diese Verbindung von persönlicher Erfahrung und zeittypischer Deutung macht das Werk aufschlussreich. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Abenteuerliteratur nicht nur als Spannungserzählung, sondern als historisches Dokument lesen möchten. An der Indianergrenze bietet Einblick in deutsche Amerikabilder, in koloniale Wahrnehmungsmuster und in die literarische Konstruktion der Frontier. Wer Karl May, Reiseliteratur oder Auswandererromane des 19. Jahrhunderts erforscht, findet hier eine lohnende, ambivalente und quellennahe Lektüre.
An der Indianergrenze entfaltet die Welt der nordamerikanischen Frontier als Erfahrungsraum zwischen Siedlung, Wildnis und kolonialer Gewalt. Strubberg verbindet abenteuerliche Handlung, ethnographisch interessierte Beobachtung und moralische Reflexion zu einem Prosabild, das die deutsche Amerikafaszination des 19. Jahrhunderts literarisch verdichtet. Sein Stil ist anschaulich, episodisch und detailfreudig; Naturbeschreibungen, Jagdszenen und Begegnungen mit indigenen Gruppen stehen neben Fragen nach Recht, Besitz, Mut und kultureller Fremdheit. Friedrich Armand Strubberg, der selbst längere Zeit in Nordamerika lebte und unter anderem in Texas Erfahrungen an den Rändern europäischer Siedlungsgebiete sammelte, schrieb nicht aus bloßer Imagination. Seine Biographie als Auswanderer, Arzt, Abenteurer und späterer Schriftsteller prägte den Blick auf Grenzräume, in denen deutsche Erwartungen an Amerika mit politischer Unsicherheit und realer Gefahr kollidierten. Gerade diese Verbindung von persönlicher Erfahrung und zeittypischer Deutung macht das Werk aufschlussreich. Empfohlen sei dieses Buch Lesern, die Abenteuerliteratur nicht nur als Spannungserzählung, sondern als historisches Dokument lesen möchten. An der Indianergrenze bietet Einblick in deutsche Amerikabilder, in koloniale Wahrnehmungsmuster und in die literarische Konstruktion der Frontier. Wer Karl May, Reiseliteratur oder Auswandererromane des 19. Jahrhunderts erforscht, findet hier eine lohnende, ambivalente und quellennahe Lektüre.
Zusammenfassung
Friedrich Armand Strubberg (1806 - 1889) war ein deutscher Amerikareisender und Schriftsteller. Er veröffentlichte zahlreiche in Nordamerika spielende Abenteuerromane und Jugenderzählungen und war neben Friedrich Gerstäcker und Balduin Möllhausen ein wichtiger Vertreter des deutschsprachigen ethnographischen Gesellschaftsromans.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 340 S.
ISBN-13: 9788027367368
ISBN-10: 8027367360
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Strubberg, Friedrich Armand
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 18 mm
Von/Mit: Friedrich Armand Strubberg
Erscheinungsdatum: 16.01.2023
Gewicht: 0,473 kg
Artikel-ID: 126486316