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Beschreibung
Viele Menschen bedenken bei Äußerungen sehr sorgfältig mit, inwiefern die eigenen Aussagen die Gesprächspartner oder das Publikum verletzen könnten. Doch der Ton scheint gleichzeitig rauer geworden zu sein. Die zunehmende Verbreitung einer härteren, verletzenderen und hasserfüllteren öffentlichen Sprache wird in den Medien immer wieder thematisiert; heute besteht eine unüberschaubare Vielfalt an verbalen Praktiken der Herabsetzung. Aber wo liegt die Grenze? Wie unterscheiden sich anerkannte und legitime Formen der Kommunikation von verletzenden Sprechformen? Kann es überhaupt Humor, Satire und Witze geben, die nicht herabsetzen? Wie lassen sich Übergänge zwischen Sprache und Gewalt beschreiben? Ist das Potenzial der Herabsetzung an bestimmte Medien geknüpft? Die Beiträge dieses Bandes betrachten das Phänomen der Invektivität von seinen Grenzbereichen aus; sie zeigen, wie sehr das Herabsetzungspotential von bestimmten Konstellationen der Kommunikation, aber auch von der sozialen Stellung der Handelnden, von ihrem Geschlecht oder von ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gemeinschaften abhängig ist.
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Viele Menschen bedenken bei Äußerungen sehr sorgfältig mit, inwiefern die eigenen Aussagen die Gesprächspartner oder das Publikum verletzen könnten. Doch der Ton scheint gleichzeitig rauer geworden zu sein. Die zunehmende Verbreitung einer härteren, verletzenderen und hasserfüllteren öffentlichen Sprache wird in den Medien immer wieder thematisiert; heute besteht eine unüberschaubare Vielfalt an verbalen Praktiken der Herabsetzung. Aber wo liegt die Grenze? Wie unterscheiden sich anerkannte und legitime Formen der Kommunikation von verletzenden Sprechformen? Kann es überhaupt Humor, Satire und Witze geben, die nicht herabsetzen? Wie lassen sich Übergänge zwischen Sprache und Gewalt beschreiben? Ist das Potenzial der Herabsetzung an bestimmte Medien geknüpft? Die Beiträge dieses Bandes betrachten das Phänomen der Invektivität von seinen Grenzbereichen aus; sie zeigen, wie sehr das Herabsetzungspotential von bestimmten Konstellationen der Kommunikation, aber auch von der sozialen Stellung der Handelnden, von ihrem Geschlecht oder von ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gemeinschaften abhängig ist.
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Zusammenfassung
Silke Fehlemann, PD Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Dresden.
Heike Greschke ist Professorin für Mediensoziologie an der Universität Bielefeld.
Katja Kanzler ist Professorin für Amerikanische Literatur an der Universität Leipzig.
Gerd Schwerhoff ist Seniorprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden.
Heike Greschke ist Professorin für Mediensoziologie an der Universität Bielefeld.
Katja Kanzler ist Professorin für Amerikanische Literatur an der Universität Leipzig.
Gerd Schwerhoff ist Seniorprofessor für Geschichte der Frühen Neuzeit an der TU Dresden.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2024 |
|---|---|
| Genre: | Geschichte |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 313 S. |
| ISBN-13: | 9783593517858 |
| ISBN-10: | 359351785X |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 51785 |
| Ausstattung / Beilage: | Großformatiges Paperback. Klappenbroschur |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: |
Fehlemann, Silke
Greschke, Heike Kanzler, Katja Schwerhoff, Gerd |
| Herausgeber: | Silke Fehlemann/Heike Greschke/Katja Kanzler u a |
| Hersteller: | Campus Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, D-69469 Weinheim, info@campus.de |
| Maße: | 20 x 140 x 212 mm |
| Von/Mit: | Silke Fehlemann (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 11.12.2024 |
| Gewicht: | 0,415 kg |