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Beschreibung

Nach dem Massaker von Srebrenica gelang durch das Dayton-Abkommen ein Ende der Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Die Beziehungen zu Russland waren durch Unsicherheit über den Fortgang der Reformen, den Tschetschenienkrieg und die Diskussion um eine NATO-Erweiterung zunehmend belastet. Auf EU-Ebene konzentrierte sich Bonn auf die Konkretisierung der Wirtschafts- und Währungsunion durch die Einführung der gemeinsamen Währung, abgesichert durch die Idee eines "Stabilitätspakts", sowie auf Überlegungen zur künftigen Vertiefung und Erweiterung. In den VN warb Deutschland für einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte sich die Frage nach Bundeswehreinsätzen bei internationalen Friedensmissionen. Umweltfragen wie die erste Weltklimakonferenz in Berlin rückten in den Fokus. Sorgen vor Proliferation, aber auch Frankreichs wiederaufgenommenen Nuklearversuchen bestimmten die Politik. Es stellten sich Fragen von Wiedergutmachung für jüdische Opfer des Nationalsozialismus sowie Reparationsansprüche Griechenlands und der Herero in Namibia. Neben Engagement zur Stabilisierung afrikanischer Konfliktgesellschaften rückte im Zeichen der Globalisierung Asien verstärkt ins Blickfeld der Politik.

Nach dem Massaker von Srebrenica gelang durch das Dayton-Abkommen ein Ende der Kriege im ehemaligen Jugoslawien. Die Beziehungen zu Russland waren durch Unsicherheit über den Fortgang der Reformen, den Tschetschenienkrieg und die Diskussion um eine NATO-Erweiterung zunehmend belastet. Auf EU-Ebene konzentrierte sich Bonn auf die Konkretisierung der Wirtschafts- und Währungsunion durch die Einführung der gemeinsamen Währung, abgesichert durch die Idee eines "Stabilitätspakts", sowie auf Überlegungen zur künftigen Vertiefung und Erweiterung. In den VN warb Deutschland für einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellte sich die Frage nach Bundeswehreinsätzen bei internationalen Friedensmissionen. Umweltfragen wie die erste Weltklimakonferenz in Berlin rückten in den Fokus. Sorgen vor Proliferation, aber auch Frankreichs wiederaufgenommenen Nuklearversuchen bestimmten die Politik. Es stellten sich Fragen von Wiedergutmachung für jüdische Opfer des Nationalsozialismus sowie Reparationsansprüche Griechenlands und der Herero in Namibia. Neben Engagement zur Stabilisierung afrikanischer Konfliktgesellschaften rückte im Zeichen der Globalisierung Asien verstärkt ins Blickfeld der Politik.

Über den Autor

Daniela Taschler, Tim Geiger und Sophie Lange, Institut für Zeitgeschichte München-Berlin

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Zeitgeschichte & Politik
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: ab 1949
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: CIV
1906 S.
28 Illustr.
ISBN-13: 9783112255582
ISBN-10: 3112255585
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Andreas Wirsching
Stefan Creuzberger
Hélène Miard–delacroix
Daniela Taschler
Tim Geiger
Redaktion: Wirsching, Andreas
Creuzberger, Stefan
Miard-Delacroix, Hélène
Herausgeber: Andreas Wirsching/Stefan Creuzberger/Hélène Miard-Delacroix u a
Hersteller: De Gruyter Oldenbourg
Verantwortliche Person für die EU: Walter de Gruyter GmbH, De Gruyter GmbH, Genthiner Str. 13, D-10785 Berlin, productsafety@degruyterbrill.com
Abbildungen: 28 illustrations
Maße: 251 x 184 x 103 mm
Von/Mit: Andreas Wirsching (u. a.)
Erscheinungsdatum: 01.06.2026
Gewicht: 3,46 kg
Artikel-ID: 135495637

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