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Beschreibung
Der 7. Oktober 2023 stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Von nun an wird es in der Zeitrechnung nur noch ein Davor und ein Danach geben. Das schiere Ausmaß und die ungeheuerliche Brutalität der Angriffe der Hamas, die Geiselnahmen und ein Krieg, so lange wie noch keiner zuvor, haben die Nation traumatisiert. Die Grundfesten, auf denen man sich im eigenen Staat sicher fühlte, wurden zutiefst erschüttert. Wie kann hier ein Neuanfang gelingen?

Ein Jahr danach versucht der Jüdische Almanach einen Rückblick und eine Einordnung der Ereignisse. Die hier versammelten Texte, die diesmal alle aus Israel berichten, erzählen ganz persönliche Geschichten, es geht um Ortsbesichtigungen, Momentaufnahmen, Zustandsbeschreibungen, Zukunftsvisionen; es geht um den Zionismus, um Trauerarbeit, Erinnerung und Resilienz, um alte Bruchlinien und neuen möglichen Zusammenhalt.

Mit Beiträgen von David Grossmann, Ayelet Gundar-Goshen, Eva Illouz, Etgar Keret, Fania Oz-Salzberger, Amir Tibon u.a.

Der 7. Oktober 2023 stellt für die Israelis eine Zäsur ohnegleichen dar. Von nun an wird es in der Zeitrechnung nur noch ein Davor und ein Danach geben. Das schiere Ausmaß und die ungeheuerliche Brutalität der Angriffe der Hamas, die Geiselnahmen und ein Krieg, so lange wie noch keiner zuvor, haben die Nation traumatisiert. Die Grundfesten, auf denen man sich im eigenen Staat sicher fühlte, wurden zutiefst erschüttert. Wie kann hier ein Neuanfang gelingen?

Ein Jahr danach versucht der Jüdische Almanach einen Rückblick und eine Einordnung der Ereignisse. Die hier versammelten Texte, die diesmal alle aus Israel berichten, erzählen ganz persönliche Geschichten, es geht um Ortsbesichtigungen, Momentaufnahmen, Zustandsbeschreibungen, Zukunftsvisionen; es geht um den Zionismus, um Trauerarbeit, Erinnerung und Resilienz, um alte Bruchlinien und neuen möglichen Zusammenhalt.

Mit Beiträgen von David Grossmann, Ayelet Gundar-Goshen, Eva Illouz, Etgar Keret, Fania Oz-Salzberger, Amir Tibon u.a.

Zusammenfassung
Gisela Dachs ist Publizistin, promovierte Sozialwissenschaftlerin und Professorin am Europäischen Forum der Hebräischen Universität Jerusalem. 2016 erschien der von ihr herausgegebene Länderbericht Israel im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit 2001 ist sie die Herausgeberin des Jüdischen Almanachs. Sie lebt in Tel Aviv.
Das Leo Baeck Institute (LBI ) ist benannt nach der Symbolfigur der deutschen Judenheit im 20. Jahrhundert und besitzt Zentren in New York, London und Jerusalem sowie eine Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft in Deutschland. Es wurde 1955 in Jerusalem gegründet, um die Geschichte und Kultur des deutschen und zentraleuropäischen Judentums zu erforschen und zu dokumentieren. Seit 1993 gibt das Leo Baeck Institute Jerusalem den Jüdischen Almanach heraus. Dies knüpft an eine alte Tradition an, die durch den Nationalsozialismus gewaltsam abgeschnitten wurde. Erstmals erschien ein Jüdischer Almanach im Jahre 1902.
Inhaltsverzeichnis
Amir Tibon: 7. Oktober 2023, 6:29 Uhr
Gad Kaynar Kissinger: Letztendlich
Gershon Baskin: Geiselverhandlungen
Hanne Foighel: Kopenhagen
Etgar Keret: Andacht
Ayelet Gundar-Goshen: Die Kraft einer Erzählung
Andrea Livnat: Vom »Platz der Demokratie« zum »Platz der Entführten«
David Grossman: Noch immer stürzen wir in den Abgrund
Navit Inbar: Street Art in Tel Aviv
Daniel Mahla: Zwischen allen Fronten? Palästinensische Israelis und arabisch-jüdische Beziehungen nach dem 7. Oktober
Anna Smoliarova: Gazastreifen, 40 Kilometer entfernt
Assaf Uni: Von Berlin nach Be'eri
Fania Oz-Salzberger: Kurzanleitung für Zionismusin schweren Zeiten oder: Warum ich trotz allem eine humanistische Zionistin bin
Eva Illouz: Unter Opfern
Jacques Ehrenfreund: Die Rückkehr des Krieges, die Juden und die Krise der Geschichte
Arad Nir: Die Wiederkehr des Judensterns - wie israelische Medien die Opfermentalität jüdischer Israelis bestärken
Ksenia Svetlova: »Empathy Gap«
Lilah Nethanel: 07.10.2024
Ghilad H. Shenhav: Messianismus und Tradition nach dem 7. Oktober: jüdischer Radikalismus
Gideon Reuveni: Über die Notwendigkeit und Möglichkeit der Versöhnung
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Ratgeber, Sachbuch
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Sachliteratur
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 200 S.
ISBN-13: 9783633543335
ISBN-10: 3633543333
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Dachs, Gisela
Herausgeber: Gisela Dachs/Leo Baeck Institute
Hersteller: Juedischer Verlag
Jüdischer Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 199 x 120 x 19 mm
Von/Mit: Gisela Dachs
Erscheinungsdatum: 24.09.2024
Gewicht: 0,256 kg
Artikel-ID: 128831344

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